Die Umstände, die zur Aufstellung der SPD-Liste in Gößweinstein geführt haben, haben mich aufgeschreckt.  Denn ich befürchte, dass man hier die Demokratie untergräbt. Auch wenn es rechtlich zwar nicht zu beanstanden ist, so hinterlässt der Vorgang einen sehr faden Beigeschmack. So ist es ganz einfach, mit einer neuen Listenaufstellung, für die bei einer Neuanmeldung 80 Unterstützerunterschriften notwendig wären,  sich das Fell eines anderen zu überziehen. . 

Es ist sehr befremdlich für mich, dass ich bei der Aufstellung der SPD-Liste in Gößweinstein für die Kommunalwahl 2026 keine Berücksichtigung fand, obwohl ich mich formal beworben hatte, während die Liste überwiegend aus Parteilosen besteht. Wie jetzt in Gößweinstein, bei  nur 3 SPD Mitgliedern und 15 parteilosen Kandidaten.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass meine Nichtberücksichtigung auch mit meinem  Engagement für das Bürgerbegehren „Kein Rathaus ins Pfarrhaus“ zusammenhängt und mit dieser angeblichen neuen "SPD-Liste"  versucht wird, die damaligen Befürworter des "Rathauses in das Pfarrhaus", hier überwiegend die Freien Wähler,  mit dieser Liste zu verbinden und die Gegner wie  mich auszugrenzen.

Politisch bleibt für mich ein bitterer Beigeschmack und das Gefühl, dass hier die  SPD  als Deckmäntelchen der  Freien Wählern instrumentalisiert wird. 

Denn die Nähe des 2. Bürgermeisters (SPD) zu den Freien Wählern hatte sich ja schon während der beiden Bürgerentscheide angedeutet. Siehe hierzu auch  Das Zünglein an der Waage

Was die jetzige Parteienkonstellation für den Ausgang der Wahl bedeuten kann, kann man sich an den Fingern abzählen. 

 
 
 
 
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